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Mit dieser samtigen Hummersoße wird dein einfaches Steakgericht zum echten Highlight. Cremig, reichhaltig und mit der feinen Süße frischen Hummers ist sie schnell zubereitet und schmeckt richtig edel.
Die erste Variante habe ich für ein entspanntes Date gemacht und war überrascht, wie flott das Gaumenerlebnis gelingt. Seitdem greife ich gerne darauf zurück, wenn ich Familie oder Freunde verwöhnen will ohne lange zu kochen.
Benötigte Zutaten
- Butter: für die Basis und um den Knoblauch schön anzubraten
- Knoblauch: fein gehackt für einen milden, aromatischen Kick
- Hummerfleisch: klein geschnitten, frisch oder gut aufgetaut, damit sich die Süße gut verteilt
- Schlagsahne: macht die Soße samtig und richtig cremig, am besten mit hohem Fettgehalt
- Weißwein: bringt frische Säure dazu; trocken und aromatisch, wie Sauvignon Blanc, klappt super
- Salz und Pfeffer: um alles schön abzurunden
- Frische Petersilie: zum Schluss darüber, das gibt Farbe und frischen Geschmack
Genaue Zubereitung
- Butter schmelzen:
- Bei mittlerer Hitze vorsichtig schmelzen, bis sie schäumt.
- Knoblauch anbraten:
- Gehackten Knoblauch zugeben und unter ständigem Rühren rund eine Minute glasig dünsten, damit das Aroma rauskommt ohne zu verbrennen.
- Wein reduzieren:
- Weißwein dazugießen und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit mindestens halb so viel ist. So verfliegt der Alkohol und der Geschmack wird intensiver.
- Sahne einrühren:
- Sahne langsam dazugeben und rühren, damit sich alles schön verbindet.
- Hummer unterheben:
- Das Fleisch untermischen und für 3 bis 4 Minuten sanft erwärmen, damit die Soße die Süße gut annimmt.
- Abschmecken:
- Mit Salz und Pfeffer vorsichtig abschmecken, damit der Hummer nicht überdeckt wird.
- Fertig stellen:
- Topf vom Herd nehmen und kurz vor dem Servieren mit frisch gehackter Petersilie bestreuen für den extra Frischekick.
Manchmal tausche ich den Weißwein durch einen Schuss Sherry aus, das gibt einen süßeren Nussaroma. Einmal hat die Soße damit sogar die größten Steak-Skeptiker total begeistert.
Clevere Aufbewahrung
Reste gut verschlossen im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen langsam bei schwacher Hitze erwärmen, so gerinnt die Sahne nicht. Zwischendurch rühren damit die Soße schön cremig bleibt.
Variationsideen
Für eine gemischte Meeresfrüchte-Soße kannst du die Hälfte des Hummers durch Garnelen oder Krabben ersetzen. Eine Prise Cayenne oder geräuchertes Paprikapulver bringt eine leichte Schärfe und rauchigen Geschmack. Frischer Estragon neben Petersilie sorgt für eine aromatische Kräuternote, die super zu Fisch passt.
Ideale Kombinationen
Ein reifes Ribeye oder zartes Filet mignon einfach gegrillt, damit der Geschmack richtig zur Geltung kommt. Dazu buttrige Kartoffelpüree oder cremige Polenta, die jede Soße aufsaugen. Gedünsteter Spargel oder gebackene junge Möhren bringen Frische und Farbe aufs Essen.
Diese Hummercreme-Sauce bringt bei jedem Mal eine ungezwungene Eleganz auf den Tisch. Durch den reichen Geschmack zusammen mit zartem Hummer fühlt sich jedes Essen nach Fest an. Und das Strahlen der Gäste macht es noch besser.
Häufig Gestellte Fragen Zum Rezept
- → Welche Lobster-Art passt am besten?
Frisches oder aufgetautes gekochtes Lobsterfleisch ist ideal. Es bleibt zart und bringt feine Meeresaromen, die super zur cremigen Sauce passen.
- → Kann ich den Weißwein ersetzen?
Klar, ein Schuss trockener Wermut oder milder weißer Traubensaft geht auch. Das gibt Säure und Geschmack ohne zu dominant zu sein.
- → Wie passe ich die Gewürze an?
Salz und Pfeffer gibst du am besten nach und nach dazu und probierst immer wieder. So wird die Sauce ausgewogen und hebt den Lobstergeschmack schön hervor.
- → Muss es unbedingt Sahne sein?
Sahne macht die Sauce voll und cremig. Willst du es leichter, geht auch halbe-halbe, dann wird’s aber nicht ganz so dick.
- → Wie vermeide ich, dass die Sauce gerinnt?
Halt die Hitze mittelmäßig und rühr oft um die Sahne geschmeidig zu halten. Lass die Sauce nicht stark kochen und gib die Sahne langsam zum Sud.