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Diese verbrannte Basken-Torte verbindet eine tief karamellisierte Kruste mit einem wunderbar cremigen Kern. Weil sie ohne Boden gebacken wird und bei hoher Hitze entsteht, sieht sie rustikal aus und schmilzt förmlich auf der Zunge. Ideal, wenn du was Besonderes willst, das nicht kompliziert ist.
Ich hab die Torte zum ersten Mal bei Freunden probiert und war sofort begeistert, wie spannend die verbrannte Oberfläche schmeckt. Seitdem ist das mein Geheimtipp, wenn ich Gäste beeindrucken will ohne viel Aufwand.
Benötigte Zutaten
- Zwei Becher weicher Frischkäse: Das cremige Herzstück und schmeckt am besten, wenn du hochwertigen Frischkäse nimmst
- Eine Tasse Zucker: Für die Süße und die typische Karamellschicht
- Ein Viertel Tasse hellbrauner Zucker: Verleiht eine leichte Melasse-Note und macht die Kruste noch intensiver
- Vier große Eier: Sorgen dafür, dass die Torte zusammenhält, bleiben aber weich
- Ein Teelöffel Vanilleextrakt: Hebt den Geschmack und macht alles runder
- Ein Viertel Teelöffel Salz: Bringt alle Aromen in Balance
- Eine Tasse Sahne (36 % Fett): Macht die Konsistenz schön cremig und samtig
- Ein Viertel Tasse Mehl: Stabilisiert die Masse ein bisschen, ohne sie schwer zu machen
- Backpapier: Damit du die Torte später leicht aus der Form heben kannst
Schritt-für-Schritt Anleitung
- Erst mal den Ofen heiß machen:
- Heiz den Ofen auf 200 Grad vor und leg eine 23cm Springform mit Backpapier aus. Lass das Papier ruhig über den Rand hängen, das macht später das Herausnehmen leichter.
- Frischkäsemischung anrühren:
- Gib den weichen Frischkäse mit dem weißen und braunen Zucker in eine große Schüssel. Schlag alles mit dem Handmixer auf mittlerer Stufe etwa zwei bis drei Minuten schön cremig und glatt.
- Eier einzeln einrühren:
- Schlag die Eier nacheinander rein und mix nach jedem gut durch. Vergiss nicht, zwischendurch den Rand vom Schüsselrand zu kratzen, damit sich alles gut verbindet.
- Vanille, Salz und Sahne dazu:
- Gib Vanille und Salz hinzu und rühr das kurz unter. Dann die Sahne langsam reingießen und auf kleiner Stufe nur so viel mixen, dass alles gerade verbunden ist. Nicht zu lang, sonst wird die Masse schwer.
- Mehl ganz vorsichtig unterheben:
- Siebe das Mehl über die Masse und heb es mit einem Spatel sanft unter. So bleibt der Teig luftig und wird nicht zu dicht.
- Ab in die Form und backen:
- Gieß den Teig vorsichtig in die Form, dass keine Luftblasen entstehen. Dann 50 bis 60 Minuten in den Ofen damit. Die Oberfläche soll richtig dunkel werden, fast verbrannt, aber die Mitte darf noch leicht wackeln, wenn du sie schüttelst.
- Cool-down innen im Ofen:
- Nach dem Backen die Ofentür einen Spalt öffnen und die Torte 30 Minuten drinnen abkühlen lassen. Danach auf dem Tisch ganz auskühlen lassen, das dauert etwa zwei Stunden.
- Kalt stellen vor dem Genießen:
- Die Torte abdecken und mindestens vier Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. So verbinden sich die Aromen und die Konsistenz wird perfekt.
- Locker rausnehmen und servieren:
- Nimm die Torte am überstehenden Backpapier aus der Form. Mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden und den cremigen, karamellisierten Genuss genießen.
Diese Torte gehört bei uns zu Familienfeiern einfach dazu. Sie ist unkompliziert, sieht toll aus und schmeckt echt besonders. Wenn ich die reiche, warme Süße teile, gibt's immer richtig schöne Momente.
Praktische Aufbewahrung
Die Torte hält sich im Kühlschrank abgedeckt bis zu fünf Tage und wird mit der Zeit sogar aromatischer. Willst du sie länger aufbewahren, kannst du einzelne Stücke gut in Frischhaltefolie oder Alufolie einpacken und bis zu einem Monat einfrieren. Auftauen am besten langsam im Kühlschrank. Falls du den verbrannten Geschmack nach dem Kühlschrank etwas auffrischen willst, kannst du die Stücke kurz für fünf bis sieben Minuten in den heißen Ofen schieben. Pass nur auf, dass die cremige Mitte nicht schmilzt.
Alternative Zutaten
Probier ruhig mal dunklen braunen Zucker, der macht den Karamellgeschmack noch kräftiger. Für eine leichte Kaffeenote kannst du einen Schuss Espresso in den Teig mischen. Oder gib für frische Aromen etwas Zitronen- oder Orangenschale dazu, das peppt den Klassiker toll auf und geht nicht zu sehr ins Gewicht.
Leckere Kombinationen
Frische Beeren oder eine Beerensoße bringen eine angenehme Säure, die super mit der süßen Torte harmoniert. Ein Klecks Sahne oder ein bisschen gesalzene Karamellsoße dazu ist auch top. Als Getränk passt ein Dessertwein wie Madeira oder ein guter Kaffee perfekt nach.
Jedes Mal eine perfekte Mischung aus rustikalem Flair und samtig-zarter Konsistenz.
Häufig Gestellte Fragen Zum Rezept
- → Warum ist die Oberfläche des Käsekuchens dunkel?
Die dunkle, karamellisierte Oberfläche entsteht durch das Backen bei sehr hoher Hitze. Das gibt den typischen leicht angebrannten Geschmack.
- → Muss die Mitte des Käsekuchens nach dem Backen komplett fest sein?
Nein, die Mitte sollte noch leicht wackeln damit sie nach dem Abkühlen und Kühlen schön cremig bleibt.
- → Warum wird die Form mit Backpapier ausgelegt?
Das Backpapier erleichtert es, den zarten Käsekuchen aus der Form zu heben und verhindert, dass er kleben bleibt.
- → Kann ich normalen Frischkäse für das Gericht verwenden?
Klar, aber die Verwendung von hochwertigem Frischkäse verbessert den Geschmack und macht das Ergebnis extra cremig.
- → Ist es nötig den Käsekuchen vor dem Servieren zu kühlen?
Auf jeden Fall. Einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank machen den Käsekuchen fester und geben ihm mehr Geschmack.